Als Zeichen gegen Rassismus und für Offenheit, Toleranz und Solidarität veranstaltete die Klasse 7a der IGS Obere Aar einen Aktionstag im Café Mandela zum Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau vom 19. Februar 2020.
Aufgrund des Distanzunterrichts in der vergangenen Woche musste der ursprünglich geplante Termin verschoben werden. Umso größer war die Freude, dass die Aktion nun erfolgreich nachgeholt werden konnte. In allen drei Pausen verkauften die Schülerinnen und Schüler selbstgemachte Köstlichkeiten und kamen dabei mit vielen Mitgliedern der Schulgemeinde ins Gespräch.
Dabei sind insgesamt 152,81 € zusammengekommen. Der gesamte Erlös wird an die Initiative 19. Februar Hanau gespendet, die sich für Erinnerung, Aufklärung und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt.
Besonders erfreulich war das große Engagement der Klasse 7a: Von der Planung über die Organisation bis hin zur Durchführung lag alles in den Händen der Schülerinnen und Schüler. Im Unterricht wurde das Thema intensiv vorbereitet – die Klasse setzte sich mit den Hintergründen der Tat, den Biografien der Opfer sowie mit Fragen von Rassismus und Diskriminierung auseinander. So wurde deutlich, dass Erinnerung nicht nur Rückblick bedeutet, sondern Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft.
Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gab es zusätzlich eine Mal- und Bastelaktion, die ebenfalls sehr gut angenommen wurde. Gemeinsam wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt: An unserer Schule haben Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz.
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ steht die IGS Obere Aar für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Die Aktion der 7a zeigt eindrucksvoll, wie dieses Leitbild im Schulalltag mit Leben gefüllt wird.