Grundstufe

Liebe Eltern,

hier finden Sie alle Unterlagen zur Schulanmeldung der zukünftigen Erstklässler für das Schuljahr 2023/2024 (Ansprechpartner: leitung.grundstufe@igs-obere-aar.de) sowie -ab dem 25.04.2022- die Unterlagen zur Anmeldung zum Ganztagsangebot für das kommende Schuljahr 2022/2023 (Ansprechpartner: ganztag@igs-obere-aar.de). Bitte denken Sie daran, dass sich alle Schülerinnen und Schüler, die dieses Jahr bereits einen Ganztagsplatz inne hatten, sich ebenfalls erneut anmelden müssen. 

Dokumente:

Elterninformation zur Schulanmeldung Schuljahr 2023/2024

Unterlagen zur Schulanmeldung Schuljahr 2023/2024

Elterninformation zum Ganztagsangebot Schuljahr 2022/2023

Link zur Onlineanmeldung Ganztagsangebot 2022/2023

Anmeldeformulare Ganztagsangebot Schuljahr 2022/2023

An dieser Stelle finden Sie viele der Informationen, die Ihnen helfen unsere Grundstufe besser kennen zu lernen. Wir sind eine Grundstufe mit derzeit ca. 220 Schülerinnen und Schülern in den Stufen eins bis vier. Diese Jahrgänge sind entweder zwei oder dreizügig, in Klassenstärken zwischen 18 und 25 Kindern. Die Vorklasse bietet mindestens 10 Schülerinnen und Schülern einen besonderen Entwicklungsraum im täglichen Unterricht. Die Leiterin der Grundstufe ist Myriam Kimpel.

 

In der Grundstufenzeit ermöglicht ein intensiver Einsatz des Klassenlehrers in den eigenen Klassen ein fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen. Das schulische Zusammenleben wird bei uns bunt und vielfältig gestaltet, im Bestreben allen unseren Schülerinnen und Schülern auf ihrem individuellen Lernweg gerecht zu werden. Dabei gehen wir auch inklusive (Lern-)Wege mit unseren Schülerinnen und Schülern und integrieren erfolgreich Kinder anderer Herkunftssprachen in unsere Klassen, parallel zur Unterstützung in speziellen Sprachkursen.

Seit 2014 bieten wir an drei Tagen pro Woche (montags, dienstags und donnerstags) einen schulischen Ganztag bis 15:30 Uhr in altersgemischten Gruppen, parallel oder ergänzend zum AWO Angebot an. Dabei wird das Mittagessen vom Schulcaterer Apetito organisiert, wir essen in der hausinternen Lunchbox.

Wir sind 2017/18 in das komplett sanierte, barrierefreie und energetisch verbesserte D‑Gebäude umgezogen und machen es uns hier immer noch  richtig heimisch. Das Gebäude ist dank eines Aufzugs barrierefrei und somit die Räume in allen Etagen bequem erreichbar. Die Klassenräume sind auf die grundlegenden Bedingungen von sehbehinderten, ein Klassenraum pro Jahrgang auf die grundlegenden Bedingungen von hörbehinderten Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Die Schülerbücherei der Lesebiber, der Medienhörsaal, der große Musiksaal, die Schülerküche und die Lunchbox machen uns das Ankommen hier besonders schön.

Unser Sekretariat ist mittwochs und freitags mit Frau Bieniek besetzt. Ansonsten ist Frau Kimpel die Ansprechpartnerin.

Damit Sie sich über die Abläufe an unserer Grundstufe effektiv informieren können, bevor sie uns besuchen und sich mit eigenen Augen überzeugen, finden Sie unter diesen Überschriften grundlegende Informationen:

1. Aus dem Kindergarten in die Schule

Etwa 1 ¼ Jahre vor der Regel- / oder Kannkindeinschulung Ihres Kindes werden Sie über den Kindergarten oder auf postalischem Weg über Ihren Anmeldetermin und den Beginn der Einschulungsdiagnostik Ihres Kindes durch die für Sie zuständige Grundschule, die IGS Obere Aar, informiert.

Zu diesem Zeitpunkt beginnt ein zuweilen recht reger Prozess, bei dem die Grundstufenleiterin Frau Kimpel und ihr Team von Spezialisten versuchen, Ihr Kind und dessen Besonderheiten besser kennen zu lernen. Dabei stehen die für eine Einschulung notwenigen körperlichen, kognitiven und sozial – emotionalen Lernvoraussetzungen im Mittelpunkt der Schuleingangsdiagnostik.

Jedes Ergebnis eines solchen Zusammentreffens wird immer im Anschuss mit den Eltern und kurze Zeit später, auch mit den Mitarbeitern des Kindergartens, relativierend und beratend besprochen. Die schriftlichen Rückmeldungen an die Eltern erfolgen dann zeitnah, um eine bessere Transparenz und Grundlage für Rückmeldungen an externe Spezialisten (Ärzte, Therapeuten, Frühförderstelle etc.) zu ermöglichen.

Auf Antrag unterstützen Mitarbeiter des regionalen Beratungs- und Förderzentrum der Janusz-Korczak-Schule oder überregionaler Förderzentren diesen Einschulungsprozess, wenn eine besondere Förderproblematik (Sehen, Hören, sozial-emotionale Entwicklung etc.) eine intensive Übergangsbetreuung vom Kindergarten in das Schulsystem nötig macht.

In den Einschulungsprozess sind folgende Spezialisten beratend involviert:

Eltern
Mitarbeiter des Kindergartens
Schulärztin / ‑arzt
Schulpsychologe/ ‑in (bei Rückstellungen)
Therapeuten
Mitarbeiter der Frühförderstelle
Mitarbeiter des Jugendamtes
Die Entscheidung über die Schulfähigkeit Ihres Kindes, bzw. dessen Rückstellung für ein weiteres Jahr mit der Option in der Vorklasse eingeschult zu werden oder noch ein Jahr im Kindergarten zu verbleiben, trifft die Grundstufenleiterin Frau Kimpel im Mai / Juni vor der Einschulung.

Sie können einen groben Ablaufplan des letzten Jahres vor der Einschulung hier herunterladen.

Die Präsentation des letzten Info-Elternabends für die Eltern zukünftiger Erstklässler finden Sie hier hinterlegt.

2. Anmeldung an der Grundstufe

Am Termin der Schulanmeldung erscheinen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind im D‑Gebäude vor dem Sekretariat. Während Ihr Kind den ersten Teil der Schuleingangsdiagnostik absolviert, melden Sie Ihr Kind im Sekretariat (Raum D‑0.02) an.

Dabei müssen Sie Folgendes mitbringen, bzw. sich ausweisen können:

  • Passfoto Ihres Kindes
  • Pass / Kinderausweis Ihres Kindes
  • Impfausweis Ihres Kindes
  • Bei getrennt lebenden Eltern:
  • Amtliche Sorgerechtserklärung über das alleinige Sorgerecht oder
  • Einverständniserklärung des getrenntlebenden, aber sorgeberechtigten
  • Elternteils über die Schulanmeldung an der IGS Obere Aar
  • Ausgefüllte Formulare
  • Anmeldeformular
  • Anmeldeformular für die Vorklasse
  • Anmeldeformular für den Vorlaufkurs
  • Datenschutzerklärung
  • Erklärung zur Veröffentlichung von Fotos
  • Kontaktformular für Notfälle
  • Auskunft über chronische Krankheiten und Allergien
  • Aufklärung über den Umgang mit ansteckenden Krankheiten („Infektionsschutz“ laut §34 Abs. 5 S. 2 IfSG) in verschiedenen Muttersprachen

Falls Sie noch Fragen bezüglich der Formulare haben, können Sie diese bei der Anmeldung stellen und vor Ort erklärt bekommen. Danach können die Formulare unterschrieben werden.

Um an einer anderen als der örtlich zuständigen Grundschule unterrichtet zu werden, muss ein Antrag auf Gestattung an dieser anderen Schule gestellt werden. Dieser Antrag muss begründet werden und von der ggf. abgebenden und der ggf. aufnehmenden Schule bearbeitet werden. Das Staatliche Schulamt entscheidet schlussendlich über die Genehmigung der Gestattung.

Sollten Sie den Besuch an einer anderen Grundschule anstreben, können Sie hier einen Gestattungsantrag downloaden und ausgefüllt in unserem Sekretariat abgeben. Bis zum endgültigen Entscheid des Schulamtes über den Wechsel an eine andere Grundschule, ist jedoch die Teilnahme an allen Terminen im Rahmen des Einschulungsprozedere der IGS Obere Aar verpflichtend.

3. Willkommen – Willkommen – Willkommen.

Unser D‑Gebäude wurde bis zu den Osterferien 2017 komplett entkernt und neu aufgebaut. Die Grundstufe zog im Anschluss dort ein. Noch sind nicht alle Dinge an ihrem endgültigen Platz und Abläufe müssen noch ein wenig einlaufen, aber wir haben ein wunderschönes Gebäude für eine dreigliedrige Grundstufe vom Kreis erhalten. 

Die direkte Zufahrt zum D‑Gebäude ist ein Weg, der sehr schmal ist und auf dem entgegenkommende Fahrzeuge nur aneinander vorbeifahren können, wenn sie auf den nicht befestigten Seitenstreifen ausweichen. Erschwerend kommt dazu, dass auf der gesamten Zufahrt kein Gehweg für zu Fuß gehende Personen eingerichtet ist! Daher haben sich der Bürgermeister der Stadt Taunusstein, Herr Sandro Zehner, und die Schulleitung dahingehend verständigt, dass die Zufahrt in der Zeit von 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr nur von Bediensteten der IGS Obere Aar zu befahren ist, um Verkehrsgefährdungen zu minimieren.

Schülerinnen und Schüler, die mit einem Fahrzeug zur Schule gebracht werden, können an den Bushaltestellen, in der Haltebucht der Pestalozzistraße oder in den Nebenstraßen aussteigen. Sie schließen sich dort den zu Fuß gehenden Schülerinnen und Schüler an. Die Halteverbote vor und auf dem Zebrastreifen sind zur Sicherheit aller Fußgänger unbedingt einzuhalten. Der Zugang zu den einzelnen Gebäudeteilen erfolgt über das Schulgelände. Bitte empfehlen Sie Ihren Kindern hierfür den verkehrssicheren Weg über den Haupteingang zu nutzen.

Unser D‑Schulhof ist ausschließlich den Grundstufenschülern vorbehalten. Dank der Mitglieder der Schulhof AG, bestehend aus engagierten Lehrern, Eltern und dem Vorsitzenden des Fördervereins konnten Gelder für die Gestaltung des Schulhofes gesammelt werden. Den Spendern und den beteiligten des gemeinnützigen Spendenlaufs verdanken wir den nun aufgestellten Wipp-Esel, einen Basketballkorb, eine Kletter- und Rutschanlage, eine Torwand und eine Tischtennisplatte, der Kreis ergänzte ein rollstuhlgerechtes Bodentrampolin. Eine Pausenausleihe von Pausenspielzeug durch die dritten Klassen ergänzt das Spielangebot auf dem Hof.

Hier sehen Sie einen Ausblick auf den Schulhofentwurf und erhalten Kontakt zur Schulhof AG.

Als Schulneuling haben Sie sicherlich viele Fragen, die Sie gerne beantwortet wüssten. An dieser Stelle erfolgt eine erste Orientierung. Und das aus Ihrer Perspektive: Aus der Sicht der Eltern.

Liebe IGS — erfahrene Eltern haben hier zusammengetragen, welche Abläufe den schulischen Alltag, aber auch das Schuljahr gestalten. Dieser Flyer erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll vielmehr einer groben Orientierung dienen, die im Alltag spezifiziert werden kann.

Hier finden Sie den Download der Elternmappe „Von Eltern für Eltern“ aus 2018.

Kurz nach sämtlichen Ferien wird ein Elterninformationsbrief (EIB) von Frau Kimpel ausgegeben, bei dem die letzten und die kommenden Ereignisse und Termine besprochen und angekündigt werden. Diese geben einen guten Überblick über das laufende Schuljahr.

Hier finden Sie den Download des zuletzt erschienenen Elterninformationsbriefs (EIB).

4. Unsere Vorklasse

Die Vorklasse ist ein, dem ersten Schuljahr vorgeschaltetes Förderangebot für schulpflichtige Kinder, die dem Kindergarten entwachsen sind, aber mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts noch überfordert wären.

Die Vorklasse steht Kindern aus allen Stadtteilen Taunussteins zur Verfügung, nimmt aber auch Kinder aus dem Umland auf. Es steht ein Schulbus für Kinder, die mehr als 2 km entfernt zur Schule wohnen, zur Verfügung. Die Übernahme der Fahrtkosten, bzw. das Angebot des Schulbusses obliegt dem Kreis.

In Taunusstein gibt es seit 2018/19 zwei Vorklassen, eine an der IGS Obere Aar und die andere an der Regenbigenschule. Ebenso gibt es Einrichtungen in Niedernhausen und Idstein . Über die Verteilung der externen Vorklassenschülerinnen und ‑schüler entscheidet das staatliche Schulamt.

Unsere Vorklasse ist eine Klasse der Grundstufe mit allen Rechten und Pflichten, entsprechend der Klassen 1 bis 4. Sie bietet individuelle Förderung mit sozialpädagogischen und unterrichtlichen Methoden und Inhalten und stellt so eine Zwischeninstanz von Kindergarten und Schule dar. Überforderte Erstklässler können nachträglich im laufenden Schuljahr die Vorklasse zurückgestuft werden, der Sprung aus der Vorklasse ins 1. Schuljahr ist möglich.

Ziel ist der bestmögliche Start in den Anfangsunterricht durch Einüben der Basiskompetenzen zum Erlernen der Kulturtechniken, sowie des Sozial- und Arbeitsverhaltens. Individuelle Förderpläne berücksichtigen die Bedarfe und dokumentieren die Entwicklung der Kinder.

Die Gruppe umfasst mindestens 10 Schüler und ist derzeit aufgrund personeller und sächlicher Gegebenheiten auf maximal 16 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Das Vorklassenjahr dauert ein Schuljahr, im Anschluss werden die Kinder ins 1. Schuljahr eingeschult.

In diesem Flyer wird die Einrichtung und Arbeit in unserer Vorklasse noch einmal vorgestellt. Hier kann dieser Flyer heruntergeladen werden.

In der aktuellen Materialliste findet man die für den Unterricht der Vorklasse nötigen Materialien. Hier kann diese Liste heruntergeladen werden.

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Die Vorklasse ist ein, dem ersten Schuljahr vorgeschaltetes Förderangebot für schulpflichtige Kinder, die dem Kindergarten entwachsen sind, aber mit den Anforderungen des Anfangsunterrichts noch überfordert wären.

Die Vorklasse steht Kindern aus allen Stadtteilen Taunussteins zur Verfügung, nimmt aber auch Kinder aus dem Umland auf. Es steht ein Schulbus für Kinder, die mehr als 2 km entfernt zur Schule wohnen, zur Verfügung.

Unsere Vorklasse ist neben den Einrichtungen in Niedernhausen und Idstein, die einzige Vorklasse im Rheingau- Taunus- Kreis. Die Vorklasse ist eine Klasse der Grundstufe mit allen Rechten und Pflichten, entsprechend der Klassen 1 bis 4.

Sie bietet individuelle Förderung mit sozialpädagogischen und unterrichtlichen Methoden und Inhalten und stellt so eine Zwischeninstanz von Kindergarten und Schule dar. Überforderte Erstklässler können nachträglich im laufenden Schuljahr die Vorklasse besuchen, der Sprung aus der Vorklasse ins 1. Schuljahr ist möglich.

Ziel ist der bestmögliche Start in den Anfangsunterricht durch Einüben der Basiskompetenzen zum Erlernen der Kulturtechniken, sowie des Sozial- und Arbeitsverhaltens. Individuelle Förderpläne berücksichtigen die Bedarfe und dokumentieren die Entwicklung der Kinder.

Die Gruppe umfasst mindestens 10 Schüler und ist derzeit aufgrund personeller und sächlicher Gegebenheiten auf maximal 16 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Bei höherer Anmeldeanzahl werden die Vorklassenkinder im Vorfeld von den entsendenden Grundschulen vorgestellt und nach festgelegten Kriterien ausgewählt. Das Vorklassenjahr dauert ein Schuljahr, im Anschluss werden die Kinder ins 1. Schuljahr eingeschult.

In diesem Flyer wird die Einrichtung und Arbeit in unserer Vorklasse noch einmal vorgestellt. Hier kann dieser Flyer heruntergeladen werden.

In der aktuellen Materialliste findet man die für den Unterricht der Vorklasse nötigen Materialien. Hier kann diese Liste heruntergeladen werden.

5. Unser Vorlaufkurs Deutsch

Der Vorlaufkurs Deutsch ist ein freiwilliges Förderangebot für Kinder nicht deutscher Herkunftssprache, die das letzte Kindergartenjahr besuchen. Bei Verzicht auf die Teilnahme an dieser Sprachfördermaßnahme ist den Eltern bewusst, dass es aufgrund der Sprachdefizite dann ggf. anstelle zu einer Einschulung im Folgejahr zu Rückstellung kommen kann.

Unser Vorlaufkurs richtet sich an Kinder der Taunusstein- Hahner Kindergärten/ Kindertagesstätten. Der Vorlaufkurs findet ein Schuljahr lang täglich 2 Unterrichtsstunden (derzeit zwischen 8:00 – 9:35 Uhr) in der Schule statt. Den Schulweg organisieren die Eltern.

In einer Kleingruppe von ca. 10 Kindern wird spielerisch, im ganzheitlichen Ansatz, mit Schwerpunkt Sprache (Wortschatz, Grammatik, Aussprache etc.) unterrichtet. Die Inhalte entstammen der direkten Lebenswelt der Kinder und sind in Themenblöcken (Ich und meine Familie, Kleidung, Wohnen, In der Stadt, Tiere etc.) zusammengefasst. Altersgemäßes, handlungsorientiertes Material initiiert verschiedene Sprachanlässe. Dabei werden unterrichtliche Strukturen eingeführt und verschiedene Arbeitstechniken eingeübt. In einem Beobachtungsbogen werden die Fortschritte der Kinder individuell dokumentiert und fortgeschrieben.

6. Tierisch gute Schule — Schulhund Paula

„Tierisch gute Schule“ — Getreu dieses Leitsatzes verfolgt auch die Grundstufe der IGS das Konzept der tiergestützten Pädagogik mit Hund. Hierzu ist die Lehrerin Sylke Schmidt mit ihrer ausgebildeten Labradorhündin „Paula“ (Pädagogik-/ Therapiebegleithund und Schulhund) regelmäßig bei uns im Einsatz.

Was ist ein Schulhund?
Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter und geprüfter Hund, der in der Schule eingesetzt wird. Er unterstützt eine pädagogische Lehrkraft mit entsprechendem Fachwissen über Hunde im Unterricht bei seiner Arbeit mit den Schülern. Er ist ein sehr ruhiger, gut erzogener und belastbarer Hund, der selbst in Stresssituationen absolut aggressionslos ist.

Was bewirkt ein Schulhund?
Durch den Schulhund werden soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen, das Einhalten von Regeln und die Übernahme von Verantwortung gefördert. In einer angenehmen Lernatmosphäre lernen die Kinder zum einen mehr über Hunde und ihr Verhalten kennen, zum anderen unterstützen Spiel- und Übungsformen mit dem Hund die Lese‑, Sprach- und Rechenfähigkeiten der Kinder.

Weitere Informationen: www.tierisch-gute-schule.de

7. Deutsch als Zweitsprache — DaZ Unterricht

„Das Beherrschen der deutschen Sprache beeinflusst entscheidend den Erfolg von Kindern und Jugendlichen in Schule und Beruf und ist damit Voraussetzung für eine gelingende Integration. Deshalb ist es wichtig, alle Schülerinnen und Schüler von Anfang an bei diesem Spracherwerb zu unterstützen.“ (Kultusministerium Hessen)

Der Schlüssel für Bildung ist die Sprache. Daher ist diese eine wesentliche Voraussetzung für den Bildungserfolg und für mehr Chancengerechtigkeit in der Schule.

Um allen Kindern der Grundstufe der IGS Obere Aar diesen Bildungserfolg ermöglichen zu können, legen wir sehr viel Wert auf die Vermittlung und Verbesserung der deutschen Sprachkompetenzen.

Zu Beginn des Schuljahres wird, wenn das Ausdrucksvermögen und / oder die Grammatik in der deutschen Sprache auffällig erscheinen, eine individuelle Lernausgangslage als Fundament einer passenden Sprachförderung ermittelt. Dies betrifft vor allem Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunft (Seiteneinsteiger), sowie Schülerinnen und Schülern in deren Familienleben alltäglich andere Sprachen gesprochen werden. Die sprachlichen Fähigkeiten werden bei der Diagnostik in vier Entwicklungsstufen eingeteilt. Je nach Entwicklungsstufe haben die Schülerinnen und Schüler Anspruch auf 3 bis max. 12 DaZ-Förderstunden pro Woche.

Die Förderung findet dabei auch anstelle des Regelunterrichts in einer festen Kleingruppe bei einer speziell ausgebildeten Lehrkraft in einem besonderen DaZ — Raum statt. Da Sprache die Voraussetzung für Sprach- und Aufgabenverständnis und somit die Grundlage für schulisches Lernen darstellt, haben die DaZ Stunden Vorrang vor dem laufenden Unterricht! Die Teilnahme am DaZ Unterricht ist verpflichtend und nur bei regelmäßiger Teilnahme erfolgsversprechend.

In den ersten Wochen lernen die Schüler ganz bestimmte Satzfloskeln, die man im Schulalltag zum „Überleben“ braucht. Es ist wichtig, dass die Kinder ihre Bedürfnisse ausdrücken und Fragen stellen können.

An diesen verbindlichen Lernfeldern wird der Wortschatz und die Grammatik spielerisch erarbeitet:

„In der Schule“ (Ankommen und Kennen lernen, im Klassenzimmer, Schulsachen, Farben, Lernen in der Schule)
„Mein Körper“ (Körperteile, Sinne)
„Meine Familie und ich“ (Das bin ich, Familie)
„Kleidung“ (Kleidungsstücke, Kleidung im Jahresverlauf)
„Gesundheit“ (Die Zähne)
„Tiere“ (Haus- und Bauernhoftiere, Wald- und Feldtiere, Zootiere)
Je besser ein Kind die deutsche Sprache beherrschen lernt, desto weniger Stunden verbringt es im DaZ Unterricht. Die Beendigung der verbindlichen Maßnahme erfolgt durch Entlassung aufgrund erfolgreicher Teilnahme oder per Beschluss der Klassenkonferenz nach Beratung durch den DaZ Lehrer.

Stellt sich aufgrund des Vergleichs der jährlichen Sprachdiagnostiken heraus, dass sich ein Kind trotz intensiver Kleingruppenförderung sprachlich nicht weiterentwickelt hat, besteht die Möglichkeit, dass es besondere und tieferliegende Gründe für diese Stagnation gibt. Dann werden in Elternberatungen der DaZ-Lehrkräften externe Diagnostiken anempfohlen, um ggf. notwendige therapeutische Maßnahmen einzuleiten.

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1 werden in diesem System in geringerem Maße berücksichtigt, da der Deutschunterricht wesentliche Grundlagen und Inhalte (phonologische Übungen, Alphabetisierung etc.) bereits 6‑stündig bietet.

Auch Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 4 verbleiben schwerpunktmäßig im klassengebundenen Unterricht, da die gezielte Vorbereitung für die weiterführende Schule Priorität hat. Die Schüler besuchen stattdessen einen Förderkurs der Klasse, in dem Fachterminologien der Fächer Sachkunde, Deutsch und Mathematik gezielt und einheitsangepasst eingeübt werden. (Ausnahme: Seiteneinsteiger).

8. Schulhofgestaltung des Grundstufenhofes

Ein langes Gemeinschaftsprojekt mit erfolgreichem Ende.

Seit einigen Jahren konnte man in der örtlichen Presse verfolgen, wie langwierig die Sanierung bzw. der Umzug der Grundstufe der IGS OA von Gebäude A nach Gebäude D (ehemalige Oberstufe) war. Die Bautätigkeiten waren abgeschlossen und der Umzug der Schülerinnen und Schüler in das D‑Gebäude geschafft, aber mit Beginn der Umbauten mussten Lehrerschaft und Eltern feststellen, dass im Bauvolumen nur eine minimale Pausenhof-/Gartengestaltung enthalten war.

Unser Förderverein hat seit vielen Jahren die Grundstufe mit teuren Pausengeräten ausgestattet, z.B. div. Klettergerüste, Gartenhaus, Pausenspielgeräte und –fahrzeuge. Es war geplant und gewünscht, das hochwertige und noch gute Pausenspielgerät mit umzuziehen, um den Kindern auch im neuen Gebäude optimale Pausen und Spielmöglichkeiten ermöglichen zu können.

Leider ergab eine Prüfung der geliebten und viel genutzten Pausenhofgeräte, dass es aus versicherungsrechtlichen und baulichen Gründen nicht möglich/sinnvoll ist, diese umzuziehen. Viele Geräte hatten nur noch Bestandschutz, entsprachen also den aktuellen Sicherheitsstandards für Neubauten oder Umsetzungen nicht mehr. Die durch Nässe in Mitleidenschaft gezogenen Holzspielgeräte umzusetzen, wäre mit hohen Renovierungs- und Instandhaltungskosten verbunden gewesen, was aufgrund der nur noch geringen “Lebenserwartung” dieser Geräte einer Verschwendung von Geldern gleichgekommen wäre. So blieben diese Geräte vor Ort zur Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5/6, die bald darauf vorübergehend Gebäude A beziehen sollen (Sanierung Gebäude C).

Grundstufenleitung, Elternvertreter sowie der Förderverein hatten eine Schulhof AG zur Planung des neuen Pausenhofes und zur Spendengewinnung gestartet. Hier sieht man den Spendenlaufflyer, der die Pausenhofwünsche und ‑problematik darstellte und um Beteiligung von Eltern und ortsansässigen Betrieben warb. Wir rechneten überschlägig mit Kosten von über 43.000 Euro für die kindgerechte Neugestaltung des Pausenhofes und Grundstufengartens.

 

Unser Förderverein, allen voran der Vorsitzende Herr Herzog, unterstützte dieses Projekt intensiv mit aller Tatkraft, finanziell und organisatorisch, bei der Verwaltung der Gelder und der Ausgabe von Spendenbescheinigungen.

Durch die fantastischen finanziellen Einzelspenden und über unseren großen Spendenlauf, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler der Schule gemeinsam für den neuen Schulhof engagierten, kamen etwa 30.000 Euro und zwei Spielgeräte zusammen. Der Kreis ergänzte mit einem rollstuhlgerechten Bodentrampolin. Hier sehen Sie den Zeitungsartikel zu dieser Aktion.

In den Osterferien 2018 kamen sie dann endlich, die ersten Spielgeräte: Ein Klettergerüst, eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb und eine Torwand wurden geliefert und eingebaut.

Mit Ihnen begann eine neue Ära des Spielens auf dem D — Grundstufenschulhof.

Möglich war dies nur, weil viele helfende Hände im Vorfeld und Nachgang aktiv waren: Die Hausmeister, die Elternbeiräte und der Förderverein. Dazu kamen kurzentschossen viele Eltern und Familienangehörige, die uns noch einmal halfen Geld zu sparen, indem sie das Fallschutzmaterial vor der Installation zur Seite räumen halfen. Einen herzlichen Dank hierfür.

Hier sehen Sie den Zeitungsartikel des Wiesbadener Kuriers vom 26.3.2018 zu dieser Aktion.

Mittlerweile haben wir einen Extraraum mit Außenzugang, aus dem in der ersten Pause die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 3 eine Ausleihe von Pausenspielzeug tätigen. Hier können Bälle, Seile, Tischtennisschläger und vieles mehr zum kooperativem Spielen in der Pause ausgeliehen werden.

Unser Mail — Kontakt:

Grundstufenleiterin M. Kimpel: m.kimpel@igs-obere-aar.de
Fördervereinsvorsitzender Herr Herzog: info@fv-igsoa.de

9. Informationen zum laufenden Schuljahr

Die Coronazeit hält viele Veränderungen und Herausforderungen für uns im schulischen Alltag bereit. Die meisten Vorgaben werden von uns bestmöglich systemisch angepasst und umgesetzt.
Wenn Sie die letzten Informationen zu unserem Schulalltag erfahren wollen, können Sie auf der Homepageseite www.igs-obere-aar.de die letzten Elterninformationen (Nr. 50 am 20.4.21) einsehen.

Für die Neuankömmlinge unter den Eltern, deren Kind im Sommer 2021 eingeschult wird, ist dieses Schreiben bezüglich der Abfrage zur Klassenzusammenstellung sicherlich interessant und wurde bereits sehnlichst erwartet.

10. Herkunftssprachlicher Unterricht

HSU im aktuellen Schuljahr

Immer wieder treten Eltern an uns heran, die es ihren Kindern ermöglichen wollen, in der „Familiensprache“ in Wortwahl und Grammatik sicherer zu werden. Hierfür werden vom Staatlichen Schulamt Wiesbaden und Rheingau Taunus in jedem Schuljahr Kursangebote an verschiedenen Schulen eingerichtet.

Hier finden Sie HSU — Informationen über den Sinn und die Möglichkeiten des herkunftssprachlichen Unterrichts.

An diesen HSU — Schulen finden regelmäßig Sprachkurse statt.

Hier finden Sie das HSU — Anmeldeformular, dass Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben, rechtzeitig an der unterrichtenden Schule abgeben.

Klassen- oder gruppenspezifische Ausführungen und genauere Erläuterungen zu den Veranstaltungen und Ereignissen erfolgen in der Regel zeitnah über die Klassenlehrer/-innen oder die begleitenden Fachlehrer.

Da immer viele Beteiligte zu dem Gelingen und Zustandekommen der Ereignisse beitragen, kann es schon einmal kurzfristig zu einer Änderung der geplanten Abläufe kommen. Dies wird ihnen dann so schnell es geht mitgeteilt. Wir bitten um Verständnis.

11. Medienkonzept Grundstufe Obere Aar

STANDARDS — Die mediale Ausstattung:

Die schulische Arbeit im Bereich der neuen Medien kann an zwölf PCs mit beschränktem (altersgemäß reduziertem) Internetzugang als Recherchepool und Lernprogrammen, bzw. Diagnoseprogrammen zum differenzierten Arbeiten an PCs stattfinden. Sie wurden in den Klassenräumen der Jahrgänge 2–4 im D‑Gebäude installiert. Außerdem gibt es zwei PC-Räume mit für eine Klasse ausreichende PCs, Drucker und Scanner im B‑Gebäude. Darüber hinaus können Macbooks bei Herrn Käding ausgeliehen werden.

STANDARDS — Regeln bezüglich der Nutzung neuer Medien:

„Auf dem Schulgelände gilt Benutzungsverbot für Handys und alle weiteren elektronischen Kommunikationsgeräte. Diese Geräte werden für die Dauer des Aufenthaltes auf dem Schulgelände ausgeschaltet. Ausnahmen werden mit den Lehrern abgesprochen.“

(Auszug aus der Schulordnung)
Die Schulleitung und die Medienschutzbeauftragte empfehlen die Nutzung eines eigenen Smartphones frühestens in Klasse 6/7, die Nutzung mobiler Daten, also einer Internetflat auf dem Smartphone erst ab Klasse 9/10.

PRÄVENTION / AUFKLÄRUNG — Infoelternabend Medien für Grundstufeneltern:

Um Aufklärungsarbeit bei den verantwortlichen Eltern zu leisten, über Rechte und Fürsorgepflichten zu informieren wird ein Medien- Elternabend für den Jahrgang 3 und 4 angeboten.

Die Inhalte reichen von Aufzeigen der Gefahren, Rechte am eigenen Bild, Online Mobbing, sowie Hilfe Apps. Ansprechpartner sind Frau Kimpel als Stufenleiterin und Frau Janine Schmidt, Medienschutzbeauftragte der Schule.

UNTERRICHT- Fakultative Projektwoche „PC-Führerschein“ als Einstieg in die neuen Medien:

Die Grundstufe thematisiert in einer Projektwoche den Erwerb eines PC-Führerscheins, bei dem der Umgang mit dem Computer erlernt wird. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind Grundlagen der Texterfassung und die Internetsuche über kindgerechte Suchmaschinen.

UNTERRICHT — Unterstützung bei Einheiten über den Umgang mit den neuen Medien (Handy, WWW):

Der WP Kurs der Sekundarstufe “New and Social Media” wird bei Bedarf stundenweise mit dem Jahrgang 4 arbeiten und Internetangebote wie beispielsweise Youtube, Whats App und Musical.ly erläutern, um als Ansprechpartner für die Schüler fungieren.

UNTERSTÜTZUNG – Hilfe bei medialen Problemen in der Schulgemeinde:

Die Medienschutzbeauftragte Frau Schmidt bietet eine wöchentliche Medien-Sprechstunde an, in der Schüler, Eltern und Kollegen Probleme durch unverantwortliche Nutzung der neuen Medien (Mobbing, …) ansprechen und beraten können. Dort wird Aufklärung, Unterstützung und Hilfe geleistet.

QUALIFIKATION — Weiterbildung der Lehrer:

Durch das Angebot an Lehrerfortbildungen im Bereich Neue Medien kann sich das Grundstufenkollegium in die Thematik und Problematik einer verantwortlichen Nutzung derselben einführen lassen und darin intensiv geschult werden. Einweisungen in die Arbeit und Nutzung der PC-Räume können bei Herrn Schunck erbeten werden.

Kontakt:
Medienschutzbeauftragte:  Frau Schmidt
Stufenleiterin Frau Kimpel: m.kimpel (*aet*) igs-obere-aar.de

12. Unterrichtszeiten der Grundstufe

Der Unterricht der Grundstufe und die Pausen sind an unserer Schule nach folgendem Zeitplan getaktet:

  1. Stunde: 08.00–08.45 Uhr
  2. Stunde: 08.50–09.35 Uhr

» erste große Pause: 09.35–09.55 Uhr (Bewegte Pause in Halle 4/5/6)

  1. Stunde: 09.55.10.40 Uhr
  2. Stunde: 10.40–11.25 Uhr

» zweite große Pause: 11.25–11.40 Uhr

  1. Stunde: 11.40–12.25 Uhr
  2. Stunde: 12.25–13.10 Uhr

Zudem findet jeweils montags, dienstags und donnerstags findet eine Nachmittagsbetreuung bis 15.00 Uhr statt.